Samstag, 19 Mai 2012
 
 
NdM Mentoringprogramm PDF Drucken E-Mail
Eigene Projekte

NdM-Mentoring 2012

Mentees und Mentoren gesucht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Mentoringprojekt der Neuen deutschen Medienmacher werden im Jahr 2012 rund vierzig neu- oder nicht-deutsche NachwuchsjournalistInnen von erfahrenen und gut vernetzten MentorInnen ein Jahr lang auf dem Weg in den Journalismus und beim Aufbau ihrer Karrieren unterstützt. 

Mentoring ist ein berufsbegleitender Prozess, in dem eine erfahrene Person die Entwicklung einer lernwilligen Person unterstützt. In einer geschützten Beziehung - geprägt durch Respekt und Vertrauen - können potenzielle Fähigkeiten und neue Kompetenzen entwickelt werden. Aktuelle Themen aus dem beruflichen Alltag werden analysiert und diskutiert, der/ die Mentee in eigene Netzwerke eingeführt und ihm/ihr Türen geöffnet. In einer Mentoring-Beziehung sind beide Partner/innen gleichberechtigt. Beim Mentoring handelt es sich um eine so genannte "Win-Win-Situation": Mentor/in und Mentee können interessante neue Perspektiven entdecken. Während die/der Mentee ihre/seine persönlichen und beruflichen Fähigkeiten einzuschätzen lernt und relevante Kontakte und Informationen erhält, bekommt der Mentor bzw. die Mentorin Feedback und Impulse für die eigene Arbeit und entwickelt soziale Kompetenzen weiter. Weitere Informationen zum Mentoring findet ihr hier.

Was muss ich als MentorIn tun?

Neben beruflicher Erfahrung und guter Vernetzung, sind Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft gefragt, offen und aus eigenem Antrieb über berufliche und persönliche Erfahrungen, auch Misserfolge, zu sprechen. Investiert wird etwas Zeit - das kann z.B. ein Treffen oder Telefonat pro Monat mit dem Mentee sein, gelegentlicher schriftlicher Austausch per Mail, die Vermittlung von Kontakten etc.; der zeitliche Umfang ist individuell einzuschätzen und kann in der Mentoringvereinbarung zwischen Mentee und MentorIn selbst bestimmt werden.

Wie kann ich Mentee werden?

Die Voraussetzungen für Mentees sind nicht an formale Bedingungen geknüpft. Es gibt keine klassische Altersbeschränkung, es werden nicht nur VolontärInnen oder JournalistInnen unterstützt, die sich anderweitig Ausbildung befinden, sondern auch junge oder neue MedienmacherInnen, die versuchen im Job Fuß zu fassen, noch Erfahrungen sammeln, schon beginnen als Freie arbeiten, noch versuchen an ein Volontariat zu kommen etc.; und die natürlich bereit sind, eine informelle Unterstützung durch Mentoren anzunehmen. 

Das Mentoringprogramm 2012 der Neuen Deutschen Medienmacher

Das Mentorenprogramm der Medienmacher unterstützt und vermittelt Mentoren und Mentees. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von Nachwuchs-Journalistinnen und -Journalisten mit Migrationshintergrund. Neben der Rekrutierung von Mentoren-Persönlichkeiten und Mentees, sowie dem Matching - der Vermittlung von Mentoren und Mentees - bietet das Programm auch Erfahrungsaustausch, Prozessbegleitung und stellt Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen. Organisiert wird außerdem ein gemeinsames Eingangstreffen für Mentees und Mentoren, auf dem sich alle kennenlernen. Zum Ende des Jahres wird ein großes Abschlußtreffen für alle Mentoren und Mentees veranstaltet. 

Mitmachen? MentorIn oder Mentee werden?

Wer mitmachen will, füllt das Profil für MentorInnen bzw. Mentees (unter Downloads) aus und sendet es an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Wie geht es dann weiter?

Sobald sich jeweils für einander geeignete Mentees und MentorInnen finden, wird das potenzielle Mentoring-Paar zu einem ersten gemeinsamen Austausch gebeten. Hier wird geklärt, ob eine längere Mentoring-Beziehung sinnvoll ist. Wenn ja, werden die Beteiligten gebeten, eine gemeinsame Mentoring-Vereinbarung auszufüllen und zu unterschreiben. Dies dient der Festlegung des Zeitrahmens (in diesem Fall ist es das Jahr 2012) und der Inhalte. Vereinbart wird auch die Art und Häufigkeit der Kontakte. Die beiderseitige Unterzeichung der Mentoring-Vereinbarung verleiht der Mentorenschaft einen verbindlichen Charakter, ist aber nicht zwingend. Natürlich ist es auch erlaubt, aus dem Vertrag wieder auszusteigen.

 

 

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