| Genug ist genug! |
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| In eigener Sache |
| Montag, 12. Oktober 2009 um 17:22 Uhr |
An die Sarrazins dieser Republik:Genug ist genug!Da Pauschalurteile auf Stammtischniveau derzeit in Mode sind, schließen wir uns an: Die wahren Integrationsunwilligen dieses Landes sind doch Sarrazin und Konsorten. Sie haben gar kein Interesse an Integration. Es geht ihnen auch nicht um Erkenntnisgewinn und Erhellung. Sie wollen lediglich in polemisch-platter Manier Vorurteile produzieren und die Kluft in der Gesellschaft vergrößern. „Spalten statt versöhnen“, lautet das Motto in weiten Teilen der Mehrheitsgesellschaft. Seit Jahren wird dabei das Lied der gescheiterten Integration gesungen und mit dem Finger wahlweise auf Türken, Muslime oder alle Migrationshintergründler gezeigt. Wir aber haben es satt, dass über Migranten, Ausländer, Inländer, Neudeutsche – suchen Sie sich Ihren Lieblingsbegriff aus – so viel Unsinn geredet wird. Die undifferenzierten Phrasen von Ehrenmorden, Importbräuten und Parallelgesellschaften werden bedauerlicherweise nicht nur von Stammtischbrüdern und Nazipöblern dieses Landes verbreitet, sondern auch von den sogenannten Eliten dieser Republik und den Medien.
Dass jetzt ein Banker über Menschen sagt, dass eine Gruppe von Menschen „ökonomisch nicht gebraucht“ wird und aus der Gesellschaft „auswachsen“ müsste, ist eine neue Form der Anmaßung. Das Gerede von „zu viel Unterschichtengeburten“ oder dem angeblich erblich bedingten Mangel an „altdeutscher Arbeitsauffassung“ bei Türken und Arabern, hat eine bittere Dimension erreicht. Aber damit nicht genug: Die vermeintlich „überfällige Debatte“ wird von der Qualitätspresse wie dem Boulevard unterstützt.
Wenn verdrossene Intellektuelle meinen, sich mit Pseudo-Tabubrüchen vermeintlich wichtige Debatten in Szene setzen zu müssen, ist das ein Armutszeugnis für Deutschland. Das wirft die Frage auf, wem diese Pseudodebatte und diese Kluft nutzt? Wäre sie überwunden, wäre die Mehrheitsgesellschaft in der Pflicht, genauso für Chancengleichheit zu sorgen, wie die Zuwanderer in der Pflicht sind, sich für ihre neue Heimat zu engagieren. Wir haben es hier mit einem elitären Rassismus zu tun, der mithilfe von Brandsätzen den Status quo stabilisiert.
Integration fordern und gleichzeitig Ausgrenzung fördern – so kann das aber leider nichts werden.
Mit freundlichen Grüßen Ihre Neuen Medienmacher
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Wo wir gerade dabei sind ich finde die Bezeichnung Deutsche mit Immigrationshintergrund denunzierend und dikriminierend, denn auf der einen Seite will man das Ausländer die Deutsche Staatsbürgerschaft annehmen und auf der anderen Seite betitelt man sie dann so was soll das???
Man ist Deutscher wenn man die Staatsbürgerschaft annimmt und sich deutsch oder Deutschland verbunden fühlt und PUNKT
Meine Großeltern haben einen Türkischen Nachnamen, waren aber durch und durch Deutsche, mein Großvater hat sogar im Krieg gekämpft für Deutschland und ist gefallen.
Und der H. hat sich nicht daran gestört das sie keinen Deuschen Namen hatten, auch sonst hatte unsere Familie keine Probleme mit dem Deutsch sein. Das wurde erst anders als unsere Politiker immer mehr Politisch korrekt sein wollten.
Jetzt werde ich immer öfter mal gefragt woher ich denn komme wegen dem Nachnamen, Hallo gehts noch wir sind seit vielen Generationen Deutsche.
Meine Antwort darauf ist immer, aus Deutschland wieso?
Freu mich jedesmal wieder über die dummen Gesichter die die dann darüber machen.
Ich habe nie eine andere Kultur als die Deutsche gelernt, wir essen deutsches Essen und sind auch anderen typisch Deutschen Dingen verbunden, also was soll das jetzt mit dem Migrationshintergrund, bin ich nun eine Deutsche zweiter Klasse???
Gruß Marion
Die "Analyse" kommt WEDER DER REALITÄT Nahe NOCH zeugt es von IRGENDEINEM INTELLEKT! Er hat WEDER eine SINNVOLLE DISKUSSION angestoßen, NOCH sich NUR MAL VERGALOPPIERT.
JA, das war VOLKSVERHETZEN UND MENSCHENFEINDLICH!
wir, der Bund türkischer Journalisten in Europa, teilen eure Meinung voll und ganz. Vorhin lief auf Phoenix eine 'Integrations-Debatte' mit Laschet und Broder (einem der vermeintlichen Pseudo-Tabubrecher). Mit dem Mann hatte ich schon auf einer Veranstaltung eine hitzige Debatte, wo er sich zum Schluss vermeintlich versöhnlich zeigte. Habe ich es abgenommen? Nein. So blöd ist keiner von uns.